QWAN KI DO - Borsdorf e.V.    
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Club CHÂU Hồng Long

 

1. Allgemein körperliches Training (Ausdauer, Koordination, Kraft, Dehnung)

 

Zu Beginn jeder Trainingseinheit grundlegende Übungen der körperlichen Ausdauer, Koordination, Kraft, Dehnung und Beweglichkeit nach Alter und Ausbildungsniveau.

 

2. Grundbewegungen & Bewegungsabläufe (TAO QUYEN & DOC LUYEN)

 

Grundbewegungen sind vor allem die Stellungen, Umstellungen, Faustschläge, Blöcke, Hebel, Festhalten, Würfe, Fußschläge, Fußfegen und Fußscheren.

 

DOC LUYEN & TAO QUYEN ist das Training der o.g. Grundbewegungen nach traditionell festgelegter Reihenfolge. Diese Bewegungsabläufe sind ein Kampf gegen einen imaginären Gegner. D.h. die verschiedenen Anwendungen, Angriffe und Verteidigungen sind dem Ausübenden bewusst.

 

Sie stellen ein spezielle physische & mentale Trainingsmethode der traditionellen Kampfkünste dar. 

 

3. Partnertechniken & Kampf (THE DOI LUYEN & GIAO DAO & SONG DAO & DAU TU DO)

 

Die Grundbewegungen und Techniken werden in der Folge als Partnertechniken (THE DOI LUYEN) trainiert. Das sind z.B. Partnertechniken der Schläge und dazugehörigen Blöcke, spezielle Selbstverteidigungen (TU VE), Hebel, Festhalten, Fußfegen, Fußscheren und Würfe.

 

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Wettkampf nach Punkten und Zeit (GIA DAO), Freikampf im Rahmen des Trainings ( SONG DAO) und Realkampf (DAU TU DO)

Durch den Kampf zeigt sich das individuell Niveau in der Fähigkeit die gelernten Techniken anzuwenden.

 

Das Ziel des Kampfes ist nicht der Sieg über den Gegner, sondern der Sieg über sich selbst.

 

4. Waffentraining (CO VO DAO)

 

Das Training ausgewählter traditioneller Waffen ist ein Bestandteil des QWAN KI DO - Programms. Am Anfang steht das Training mit Holzwaffen z.B. Lang- oder Kurzstock.

 

Das Waffentraining fördert zusätzlich die körperliche Wahrnehmung durch Koordination & Automatisierung der Bewegungen. Es steigert somit das körperliche und geistige Bewusstsein.

 

Nach langjährigerem Training und Prüfung können weiterer vielfältige traditionelle Waffen erlernt werden.

 

5. asiatische Heilgymnastik (TAM THE)

 

Tâm Thê   ist eine psychisch-körperliche Gymnastik. 
Es beinhaltet Bewegungsabläufe, welche ohne Kraftanstrengung ausgeführt werden und unabhängig vom Alter für jedermann erlernbar sind. 
Die langsamen, fließenden Bewegungen, verbunden mit Atmungsübungen, wirken sich positiv auf Muskulatur, Gelenke und das Nervensystem aus. 
Sie führen zu einer besseren Haltung, dehnen Muskeln, Bänder und Sehnen und werden durch eine kontrollierte Atmung unterstützt. 

Ziel ist es, die Lebensenergie   Khi  wahrzunehmen, zu entdecken, in sich hervorzurufen und sie anzuwenden. 

Innere Ruhe, Ausgeglichenheit, Gesundheit und Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele fördern die Konzentrationsfähigkeit, Ausgeglichenheit sowie die Fähigkeit, innere Energie in Kraft umzusetzen.

 

6. Löwen- oder Drachentanz (VU LAN)

 

Eine der spektakulärsten Demonstrationen für die Verbildlichung der physischen Kraft ist der Bruchtest. Er ist nichts anderes als das Ergebnis einer physischen und mechanischen Arbeit der Bewegungen. Gleichermaßen beruht er auch auf der Arbeit der inneren Energie „Nôi Luc“. Der Bruchtest (Công Pha) beinhaltet zum einem das Zerbrechen  unterschiedlicher Materialien (Holz, Stein, Kokosnuss) mit Hilfe von verschiedenen Körperteilen (Hand, Kopf, Fuß, Ellenbogen, Schienbein) und zum anderen den gezielten Schlägen auf bestimmte Stellen des Körper welche z.B. die Meridiane des Gegners  beeinflussen.

 

7. Bruchtest (CONG PHA)

 

Es handelt sich hierbei um eine traditionelle Tanzperformance, die durch chinesische Instrumente, wie z. B. eine Trommel und ein Becken, begleitet wird. Unter dem Löwenkostüm, welches oftmals als Drache bezeichnet wird, befinden sich meist zwei Personen, die eine festgelegte Choreografie zeigen. Es gibt verschieden schwierige Choreografien, bei denen der Löwe Aufgaben lösen muss, wie z. B. Hindernisse überqueren oder mit einem traditionell bekleideten Kämpfer spielen. Bei den Vorstellungen wird darauf geachtet, dass man das Phantasietier so authentisch wie nur möglich darstellt, was den Tänzern viel Geschick und akrobatisches Können abverlangt. 




 

 
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